|
Dienstag
morgen, 8.37 Uhr.
Julius P. Kwatsch kommt wieder einmal zu spät zur Schule. Jetzt kann
ihn nur noch eine gute Erklärung vor lebenslangem
Nachsitzen bewahren.
Und so legt Julius los: von seinem Zimulis, den er verlegt hat und dem
Torakku, der leider an der Szkola vorbeifuhr.
Von der Razzo - Abschussrampe, auf die er versehentlich geriet und dem
Planeten Astrosus, dessen Bewohner ihn zum
Kuningas krönten. Mit seinem wiedergefundenen Zimulis konnte er zwar
gerade noch das Fracassieren der Szkola verhindern,
nicht aber seinen Absturz.....
Wer
jetzt genau so viel verstanden hat, wie Frau Bachstälze, Julius P.s
Lehrerin, muss sich
wohl an das Nachwort im Buch halten.
Daraus geht hervor, dass es sich bei der Geschichte um übermittelte
Signale aus den Tiefen des Weltraums handelt.
Sie scheinen von einer erdlingsähnlichen Lebensform zu stammen und
enthalten zudem viele verschiedene Erdlingssprachen:
japanisch, polnisch, suaheli, estnisch, Esperanto und einige mehr.
Ach
ja: ein Decoder ist beigefügt. Und Zimulis ist lettisch und heißt
Bleistift.
|
Kwatsch
Jon
Scieszka (Text),
Lane Smith (Illustr.)
(ab 6 )
Sowohl
Autor als auch Illustrator stammen aus den USA.
Jon Scieszka hat an der Columbia University studiert und war als Lehrer
tätig.
Seit einiger Zeit arbeitet er mit Lane Smith zusammen, der seine
Ausbildung am Art Center, College of Design absolviert hat.
Beide leben inzwischen in New York.
Carlsen Verlag, 2003
.
|
Es
ist ein sympathisches Kerlchen, dieser kleine grüne Außerirdische, mit
seinen Kulleraugen und den Segelohren.
Die Geschichte, die er erzählt, ist einfach, aber witzig. Der
Autor verwendet in seinem Text Wörter bekannter und fast unbekannter
Fremdsprachen und er hat manche
Wörter einfach umgestellt. So werden Kalkulationen zu Kukalationen und
Julius wird in eine flassende Unterfliege gesteckt.
Die von Lane Smith am Computer erstellten Illustrationen spielen mit
Text und Motiven.
Die Bilder sind abwechslungsreich und natürlich - zum Thema passend -
"spacig".
Der Text ist meistens blockartig in die Bilder integriert, oft mit
großer weißer Schrift auf schwarzem Grund.
Kindern, die Spaß an der Sprache haben, wird dieses Buch
gefallen.
Es lädt ein, die seltsamen Wörter zu entschlüsseln und neue
Kunstwörter zu erfinden.
Empfehlen würde ich das Buch zum Vorlesen (und gemeinsamen Raten),
wobei für kleinere Kinder sicher
verschiedentlich Erklärungen gegeben werden müssen.
Möglicherweise finden aber auch Leseanfänger noch Gefallen daran.
Meine Bewertung:

|