Toon Tellegen

Briefe vom Eichhorn an die Ameise

Briefe vom Eichhorn an die Ameise

"Briefe vom Eichhorn an die Ameise"          (ab 6)

Eichhorn und Ameise, Bär und Schnecke, Elefant und Pinguin  -  
sie alle knüpfen mit kleinen Botschaften ihr Netz der Freundschaft.  

In 26 Briefen erzählen sie sich ihre Wünsche und laden zu 
großen und kleinen Festen ein.  

 

 

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Annika Thor

Annika Thor, 1950 in Göteborg geboren und dort aufgewachsen, hat sich in Schweden 
einen Namen als Film- und Fernsehkritikerin gemacht.
Bevor sie mit dem Schreiben begann arbeitete sie auch als Sekretärin und Bibliothekarin. 
Neben Romanen verfasst sie Drehbücher und Theaterstücke, meistens für Kinder und Jugendliche.

Ihr Debütroman "Eine Insel im Meer" wurde 1999 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet.
Darauf folgten weitere drei Fortsetzungsbände, die sich mit der Geschichte der 
Schwestern Steffi und Nelli beschäftigen.

Für ihr Buch "Ich hätte Nein sagen können" wurde sie mit dem schwedischen August-Preis ausgezeichnet. 
Es erschien in Schweden gleichzeitig als Roman und Film. In Deutschland kam das Buch auf die 
Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis.

Ich hätte Nein sagen können

Ich hätte Nein sagen können

 

"Ich hätte Nein sagen können"            (ab 11)

Nora ist fast 12 und schon lange ist Sabina ihre beste Freundin. 
Doch nach den Sommerferien ist alles anders. Sabina schließt sich der Klassenschönheit Fanny und ihrer 
Clique an und lässt Nora links liegen. Doch so schnell gibt Nora nicht auf, sie kämpft darum, auch in die Clique aufgenommen zu werden. 

Lästig ist nur, dass ausgerechnet jetzt Karin, die Außenseiterin der Klasse, sich um Noras Freundschaft bemüht. 
Und wenn Nora sich mit der einlässt, ist sie bei der Clique endgültig unten durch! 
Obwohl Nora ahnt, wie böse ein geplanter Streich gegen Karin ausgehen wird, macht sie mit, als Karin bloßgestellt wird.

Verlag Beltz & Gelberg

Zu diesem Buch ist ein Lehrerbegleitheft beim Verlag erhältlich.

 

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Tore Tveit

"Mein kleiner, großer Bruder"         (ab 9)                                    

Ein 10 jähriger Junge erzählt von seinem Bruder. 
Der ist eigentlich 3 Jahre älter als er und größer, aber trotzdem wird er immer sein kleiner Bruder bleiben, 
weil er mongoloide ist. 
Er erzählt vom schwierigen Alltag mit seinem Bruder. 
Wie fühlt man sich, wenn der sich anders benimmt, als die "normalen" Kinder und alle einen anstarren? 
Und wie geht man damit um, wenn der beste Freund sagt, man hätte einen schwachsinnigen Bruder? 

Sensibel, warmherzig und einfühlsam setzt sich der norwegische Autor mit diesen Problemen auseinander 
und erklärt auf eine für Kinder gut verständliche Art und Weise.

Georg Bitter Verlag

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  Mats Wahl

Mats Wahl wurde 1945 auf der Insel Gotland geboren. 
Er lebt als Dozent für Pädagogik und Psychologie in Stockholm. 
Seine Bücher für Jugendliche wurden mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet.

1997 erschien die Erzählung "Emma und Daniel" und 1999 "So schön, dass es weh tut".

 

Der Unsichtbare

Der Unsichtbare

 

"Der Unsichtbare"               (ab 12) 

Auf seinem Weg in den Nachbarort verschwindet der junge Hilmer Eriksson. Die Eltern und seine Freundin sind in Sorge. 
War es ein Unfall oder ein Verbrechen? Oder steckt ein Streit mit seinen Mitschülern dahinter? 
Der ermittelnde Kommissar stößt in Hilmers Schule auf eine Gruppe neonazistischer Jugendlicher, die von allen gefürchtet werden. 
Selbst der Direktor und der Hausmeister verschließen vor den Geschehnissen lieber die Augen. Nur Hilmer hat es kurz vor seinem Verschwinden gewagt, einen ausländischen Mitschüler in Schutz zu nehmen.
In den Verhören, die Kommissar Fors führt, tritt immer mehr ein 
sinnloser Hass zu Tage.

Auswahlliste Deutscher Jugendliteraturpreis 2002

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Sarah Weeks

Eddy, total normal

Eddy, total normal

 

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"Eddy, total normal"                (ab 10) 

Eddy ist sehr brav und sehr "normal" - und deshalb leidet er schrecklich unter seinen Eltern. 
Die sind nämlich so seltsam und anders als er selbst, dass er schon ernsthaft befürchtet, als Baby vertauscht worden zu sein. 
Und ausgerechnet die Familie Smith, trostlos langweilig und Eltern des verrückten, nasebohrenden Bob-Oh scheinen seine wahren Eltern zu sein. 
Um die Wahrheit herauszufinden startet Eddy mit seinem Freund Matts ein Projekt: 
Eddy und Bob-Oh tauschen für ein Wochenende die Eltern.

Ein Buch von Sarah Weeks zum immer aktuellen Pubertätsthema "Eltern sind peinlich" !

 

Eddy und die Mädchen

 

"Eddy, und die Mädchen"          (ab 10) 

Als hätte Eddy nicht schon genug Probleme mit seinen Eltern: 
seit sie geschieden sind benimmt sich seine Mutter äußerst seltsam und Eddy hat alle Hände voll zu tun, um ihre neuen Bekanntschaften zu vergraulen.

Zu allem Unglück bekommt Eddy nun auch noch selbst Schwierigkeiten mit dem 
anderen Geschlecht. 
Soll er die Einladung einer Klassenkameradin ins Kino nun annehmen und dafür Ärger mit seinem besten Freund in Kauf nehmen?

Sarah Weeks hat einen weiteren, humorvollen Roman geschrieben über den pubertierenden Eddy, seine chaotische Familie 
und seine Freunde.

 

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Jakob Wegelius

Der schwedische Autor Jakob Wegelius ist außerdem Grafikdesigner und Illustrator.
Geboren wurde er 1966 in Göteborg, nach seinem Studium in Stockholm ( Literatur und Philosophie ) ging er an die Kunsthochschule.
Beim Patmos Verlag ist ein weiteres Kinderbuch von ihm erschienen: Die Spione von Oreborg

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Esperanza

"Esperanza"                (ab 9) 

( Einen ausführlichen Bericht zu diesem Buch habe ich unter dem Mitgliedsnamen Broomstick auch für Ciao.com geschrieben )

 


Halidon ist ein kleiner Wicht, mit großen Ohren, schräg stehenden Augen und einer Knollennase. Er ist nicht gerne mit den Menschen zusammen, die immer nur über sein Aussehen tuscheln. 
Außer bei seinen Auftritten. Denn Halidon ist Akrobat. Er fährt auf einem Einrad und jongliert mit silbernen Kugeln. 
Halidon musste schon einiges an schlechten Erfahrungen mit den Menschen sammeln, früher, als er noch umhergezogen ist. Aber dann hat er den Kapitän kennen gelernt. Mit ihm wohnt er nun zusammen, in der großen Stadt am Meer.

Eines Nachts hat Halidon einen Traum: der Kapitän fährt in einem Zug weg, den Halidon nicht mehr erreichen kann. Als er aufwacht, mit einem eiskalten Gefühl im Bauch und der Kapitän ist nicht da, macht er sich auf die Suche durch die nächtliche Stadt, eine Suche, die ihm einige Abenteuer beschert.

Da ist zunächst die Mütze des Kapitäns im Park, mit einem kleinen Hund darin, den Halidon nicht mehr los wird, obwohl er streunende Hunde überhaupt nicht leiden kann. Dann, in einem seltsamen Haus, bei einem seltsamen Fest trifft Halidon auf einen Glücksspieler, der ihn für seinen Glücksaffen hält und der fortan hinter ihm her ist. 
Und Hinkemann, dem Hundefänger, gehen schließlich beide in die Falle, Halidon und der kleine Hund. 
So langsam beginnt Halidons Abneigung gegenüber seinem kleinen Begleiter dahinzuschmelzen. 
Als der Hund sie beide dann aus einer Gefängniszelle befreit, ist der Anfang zu einer neuen Freundschaft gemacht. Aber noch immer ist der Kapitän nicht gefunden. 
Ein Seemann von der M/S Esperanza lässt in Halidon einen schlimmen Verdacht aufkommen: ist der Kapitän, wie früher schon einmal, auf der Suche nach einem neuen Traum? Endlich im Hafen angekommen, kann Halidon eben noch die Esperanza auslaufen sehen. Ist er diesmal wirklich zu spät gekommen?

Es hat eine ganz besondere Atmosphäre, dieses Buch. 
Der erste Eindruck, den man als Leser bekommt, ist etwas düster; das nächtliche Abenteuer in einer beinahe menschenleeren Stadt wirkt bedrückend, wozu auch die Schwarzweißillustrationen von Jakob Wegelius beitragen.
Halidon allerdings, der kleine Kerl, von dem man nicht so recht weiß, ob man ihn in die reale Welt oder in ein Märchen einordnen soll, ist einem nach wenigen Kapiteln ans Herz gewachsen. 
Vielleicht ist es gerade das Misstrauen gegen die Menschen, das Halidon so sympathisch macht: man möchte ihm gerne beweisen, dass nicht alle Menschen schlecht sind. 
Aber diese Aufgabe fällt wohl dem selbstbewussten, kleine Hund zu, der nicht weniger liebenswert ist.
Er bringt Halidon etwas Wichtiges bei: dass man einem wahren Freund auch mal vertrauen kann.
Und, dass man nicht alle seine Träume realisieren muss. Manchmal genügt es schon, über sie zu sprechen.

Das Buch ist im Patmos Verlag erschienen. 
Es stand im letzten Jahr auf der Liste der besten 7 von Deutschland Radio und Focus und erhielt im 
April 2002 den Luchs des Monats.

 

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Peggy Wehmeier                    

Die Versammlung der Winde

 

"Die Versammlung der Winde und andere 
fast wahre Geschichten"
       

 (ab 11) 

 

Die Autorin hat mit diesem Buch ein außergewöhnliches Projekt verwirklicht: zusammen mit einer 6. Klasse des Bad Oeynhausener Immanuel-Kant-Gymnasiums hat sie dieses Buch gestaltet.

Ich möchte hier auszugsweise einen Artikel wiedergeben, den Peter Weber, der Deutsch- und Kunstlehrer 
dieser Klasse, für die Zeitschrift "Einblick" verfasst hat, da dieser Artikel nach Meinung der Autorin das 
"Projekt
Märchenbuch" sehr treffend schildert.

So etwas hat man nicht alle Tage: Eine heimische Schriftstellerin, die ein Buch in Zusammenarbeit mit einer Schulklasse herausgeben möchte. 
Da gab es natürlich kein langes Zögern, als die Autorin Peggy Wehmeier mit dieser Idee in unserer Schule vorsprach. Die SchülerInnen der Quinta I sollten sich mit Buchillustrationen an dem Vorhaben beteiligen, 
woraus sich im Folgenden eine rege Zusammenarbeit entwickelte. 
Natürlich mussten die Geschichten des Buches, das noch mitten im Entstehen begriffen war, erst einmal gelesen und vorgelesen werden, und die SchülerInnen merkten schnell, dass es sich um besondere Geschichten handelte und sie sich z.T. in ihrer Erwartungshaltung an ein "lustiges Kinderbuch" enttäuscht sahen. 
Die "fast wahren Geschichten" des Buches sind auch nicht so einfach einzuordnen. 
Die Autorin bewegt sich im Tonfall und in ihren Protagonisten zwar in einer durchaus märchenhaften Welt, das Phantastische bleibt aber immer mit den Lebensrealitäten verbunden. 
Einsamkeit und Tod, Oberflächlichkeit und Verantwortungslosigkeit, Alte und Außenseiter - wahrlich nicht immer 
leichte Kost für die SchülerInnen, die jedoch von den Figuren, den philosophischen Zusammenhängen und von der Eindringlichkeit der Sprache schnell gefangen genommen wurden. 
Dann galt es Bildkonzepte zu erarbeiten und zu bedenken, dass die Vorgabe des Schwarz-Weiß-Abdruckes 
die Wahl auf bestimmte Gestaltungsweisen festlegte. 
Am schönsten war es aber, wenn Frau Wehmeier einmal in der Woche erschien, um den SchülerInnen neue Geschichten vorzustellen und mit ihnen darüber zu sprechen. 
Dabei war es sicher unerwartet, mit welcher Offenheit die Autorin den Fragen und der Kritik der Klasse gegenüber trat. So wurden sprachliche und inhaltliche Verständnisschwierigkeiten ausgeräumt und sogar eine Geschichte nach den Ideen der SchülerInnen umgeschrieben. 
Der Verleger stellte die Arbeit seines Buchverlages vor, die Presse kam zu Fototerminen und der Abgabezeitpunkt 
für die Illustrationen rückte schnell näher. 
Alles in allem ein Buchprojekt, wie man es sich nur wünschen kann, um fächerübergreifend zu arbeiten und Kindern Literatur näher zu bringen. 
Von der vielbeklagten Lesemüdigkeit gab es jedenfalls in der VI in den letzten Wochen keine Spur!

Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin 

Erschienen im Geest-Verlag 

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Udo Weigelt

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Marike wird die Geister los 

 

 

 


"Marike wird die Geister los"               (ab 4) 

Das Buch erzählt die Geschichte eines Mädchens, das seine nächtlichen Gespenster selbst besiegt.
Auf einfühlsame Art und Weise und durch wunderschöne Bilder werden die Kinder ermutigt, sich ihrer Angst zu stellen.

Eine wertvolle Hilfe für alle Eltern, deren Kinder unter Einschlafschwierigkeiten leiden.

Für diesen Buchtipp bedanke ich mich herzlich bei Regina Fackelmayer

Marike hat Fasching gefeiert und noch ihre Hexenmaske auf. 
Da kommt ihr die Idee, dass sie damit die Gespenster erschrecken will, die ihr jede Nacht Angst machen. 
Und da sie sich nicht mehr ins Bockshorn jagen lässt, haben die Gespenster auf einmal Angst vor ihr, werden kleiner und kleiner und schließlich zu Federn, die Marike einfach aus dem Fenster hinauspustet.

 

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Der alte Bär muss Abschied nehmen

 

"Der alte Bär muss Abschied nehmen"               (ab 4) 

Für diesen Buchtipp bedanke ich mich herzlich bei Birgit!

Der alte Bär liegt im Sterben, und er verabschiedet sich von den Tieren. Doch das ist dem kleinen Fuchs nicht genug: er hat noch so viele Fragen! 
Er ist verwirrt, traurig und auch ein wenig böse auf den Bären, weil er ihn und seine Freunde allein lassen wird. Er kann sich gar nicht vorstellen, dass der Bär nicht mehr da sein wird, und er will es auch gar nicht. Und überhaupt, was soll das eigentlich, dass man stirbt? Und was ist denn dann, wenn man tot ist?

Es gelingt ihm, mit dem Bären ein langes Gespräch über den Tod und das Leben zu führen. Am nächsten Tag ist der Bär gestorben. 
Die Tiere verabschieden sich von ihm und obwohl der kleine Fuchs nichts zur Erinnerung an den alten Bären haben will - denn erinnern wird er sich ohnehin immer an ihn - nimmt er doch etwas an, weil der alte Bär sich das so gewünscht hat.

Dem Autor ist es mit diesem Buch gelungen, ein so schwieriges Thema wie den Tod ehrlich und kindgerecht aufzuarbeiten und die ganzen Fragen, die Kinder so stellen, wirklich gut zu beantworten.

Er stellt auch den Trauerprozess, den man beim Tod eines geliebten Menschen, geht sehr detailliert dar.

Schön finde ich auch das versöhnliche Ende mit dem Hinweis, dass das Leben ein Kreislauf ist und  immer weitergeht.
Die Illustrationen sind detailliert und sehr harmonisch.
 Ich finde, dass das Buch aus den Veröffentlichungen zu diesem Thema wirklich herausragt und kann es nur weiterempfehlen.

 

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Ian Whybrow

Der Autor Ian Whybrow wurde in Kent geboren und schreibt humorvolle Erzählungen für Kinder und Jugendliche. 
Er lebt mit seiner Frau in Middlesex und ist auch für Rundfunk und Fernsehen tätig.

Die Illustrationen zu den Wölfchen-Büchern stammen von Tony Ross.

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Wer hat Angst vor Wölfchen Wolf? 

"Wer hat Angst vor Wölfchen Wolf?"               (ab 8) 

Putzt ein böser Wolf seine Zähne? Bürstet er seinen Pelz und geht brav zu Bett? 
Nein, ein richtig böser Wolf macht so etwas nicht. 
Deshalb beschließen Mama und Papa Wolf ihr kleines Wölfchen zur Schule zu schicken. 
Bei Onkel Bitterbös, auf der "Scheusal-Schule für böse Bestien" soll er die 9 schlimmen Regeln lernen und sich eine Grausamkeitsmedaille verdienen.

Da hilft Wölfchen kein Jammern und Klagen. Und auch die vielen, verzweifelten Briefe, die er von unterwegs nach Hause schreibt, erweichen Mama und Papa nicht: er muss sich ganz alleine zu Onkel Bitterbös durchschlagen.
Ob Wölfchen wohl jemals ein gemeiner, grausamer Wolf wird?


Die Abenteuer, die Wölfchen Wolf erlebt und in Briefen an seine Eltern festhält, begeistern auch so manchen Erwachsenen.
Wer nach dem ersten Band neugierig geworden ist: es gibt noch mehr Abenteuer.
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Wölfchen Wolfs 
tapfere Taten
 

 

"Wölfchen Wolfs tapfere Taten"                      (ab 8) 

Nachdem Onkel Bitterbös, den wir inzwischen aus dem ersten Band kennen, nun leider durch unglückliche Umstände zu Tode gekommen ist, gibt es die "Scheusal-Schule für böse Bestien" nicht mehr. Gemeinsam mit seinem Cousin Heuler hat unser Wölfchen jetzt die "Abenteuer-Akademie für tapfere Tiere" gegründet. 
Ihr Unternehmen scheint einzuschlagen, doch da macht Stinkepups, Wölfchens kleiner, lästiger Bruder den Beiden einen Strich durch die Rechnung: lässt er sich doch von Mister Twister, dem schlauen Fuchs entführen. Klar, dass Wölfchen und Heuler, gemeinsam mit Stubbs Krähe, der ersten und einzigen Schülerin, den Kleinen retten müssen. Auf dem Weg zu Mister Twisters Schloss erleben die drei mehr Abenteuer, als sie sich für ihre Abenteuer-Akademie hätten ausdenken können.

Und auch im 3. Band geht es rund. In 
Wölfchen Wolfs schaurig-schöner Schule 
soll der Geist von Onkel Bitterbös die Schüler so richtig erschrecken.
Doch der will seine Spukkünste nur den Allertapfersten zuteil werden lassen.

 

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David Wiesner

David Wiesner wurde 1956 in Bridgewater/New Jersey geboren. Er studierte an der Rhode Island School of Design und veröffentlichte 1979 sein erstes Buch. 
Für 'Tuesday', sein viertes Bilderbuch, erhielt er die amerikanische Caldecott Medal. David Wiesner lebt mit seiner Familie in Milwaukee/Wisconsin.

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Die drei Schweine

 

 

 

 

 

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"Die drei Schweine"                (ab 5) 

"Es waren einmal drei Schweine, die zogen hinaus in die Welt, um ihr Glück zu suchen." - So beginnt David Wiesners Bilderbuch und man vermutet dahinter die altbekannte Geschichte der drei kleinen Schweinchen.

Das erste Schwein baut sein Haus aus Stroh, der böse Wolf pustet das Haus um und frisst das Schwein auf... aber halt! Bevor er es fressen kann, hat er es aus der Geschichte gepustet!

Auch beim zweiten Schwein, in seinem Haus aus Zweigen hat der Wolf Pech. Taucht da zwischen den Bildern doch Schwein Nr. 1 auf und bringt den Freund in Sicherheit. 
Beim dritten Schwein ist die Geschichte dann endgültig aus den Fugen geraten. Die Schweine wirbeln die Blätter ihrer alten Geschichte durcheinander, falten einen Papierflieger daraus und segeln darauf in eine völlig andere Geschichte, die von der Kuh, die über den Mond sprang. 

Aber hier wollen die Schweinchen nicht bleiben, lieber retten sie den Drachen aus einer Rittergeschichte.
 Erst am Schluss kommen sie ins Steinhaus des dritten Schweinchens zurück, aber sie haben von ihren Abenteuern Freunde mitgebracht.

David Wiesner hat hier ein unglaublich lebendiges Bilderbuch geschaffen, die Figuren bewegen sich nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb der Geschichte und sogar leere Flächen haben ihre besondere Wirkung.

Das Buch stand auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2003

 

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Jacqueline Wilson

Jacqueline Wilson, Jahrgang 1945, stammt aus Bath in Großbritannien.
Sie schreibt Kriminalromane, Hörspiele, Kinder- und Jugendbücher. Bei Oetinger ist von ihr bereits das Buch "Das Kofferkind" erschienen.
Ihre Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Children´s Book Award, dem 
Sheffield Children´s Book Award und dem Smarties Prize.

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Die fabelhaften Barker Girls

"Die fabelhaften Barker Girls"               (ab 10) 

Einen ausführlichen Bericht zu diesem Buch habe ich unter dem Mitgliedsnamen Broomstick für ciao.com geschrieben!

 

 

Ruby und Garnet sind 10 Jahre alt und Zwillingsschwestern. Sie gleichen sich aufs Haar, allerdings nur äußerlich. Denn während die selbstbewusste Ruby zu jedem Unsinn bereit ist, macht Garnet oft nur mit, damit Ruby nicht sauer ist. Denn Ruby kann sehr beleidigt sein und dann fühlt Garnet sich, als würde ihr ein Arm fehlen.

Ruby träumt von einer Karriere als Schauspielerin, Garnet dagegen denkt nur mit Schaudern an ein Krippenspiel in der Schule zurück, bei dem sie sich furchtbar blamiert hat.
Die beiden wohnen mit ihrem Papa und ihrer Oma zusammen und eigentlich hätte ihr Leben wunderbar so weitergehen können - wäre da nicht Rose gewesen.
Rose ist Papas neue Freundin und - darin sind Ruby und Garnet sich einig - schrecklich doof. 
Deshalb denkt sich Ruby eine Menge Zwillingstricks aus, um Rose in die Flucht zu schlagen. 
So einfach ist das aber nicht und es kommt sogar noch schlimmer: als Papa sich einen Buchladen kauft, müssen sie mit ihm und Rose aufs Land ziehen. Das bedeutet: Abschied von Oma, eine neue (grässlich langweilige) Umgebung, eine neue Schule. 
Und während Garnet versucht, sich zu arrangieren und  neue Freunde zu finden, fasst Ruby schon wieder einen neuen Plan: sie meldet sich und Garnet bei einem Filmcasting für Hanni und Nanni-Darstellerinnen an - was die schüchterne Garnet natürlich prompt verpatzt.

Nicht ganz nach Rubys Vorstellungen endet schließlich die Idee, gemeinsam auf ein schickes Mädcheninternat zu gehen: nur Garnet wird angenommen.
Und das ist vielleicht die große Chance für die Zwillinge, sich voneinander zu lösen. Auch wenn es schwer fällt.

Es ist ein witziges Buch, das Jacqueline Wilson da geschrieben hat, das aber trotzdem ernste Themen aufgreift. Mit einer neuen Beziehung ihres Vaters müssen sich die beiden Hauptpersonen da auseinandersetzen, mit der Trennung von der geliebten Oma und nicht zuletzt mit der für Zwillinge nicht immer einfachen Selbstfindung. 
Rose, die da so plötzlich hereingeschneit kommt, hat es natürlich nicht leicht in der kleinen Familie.
Sie bringt Veränderungen mit, verändert sogar den biederen Papa.
Aber sie drängt sich den Mädchen nicht auf, ist da wenn sie gebraucht wird und zeigt Einfühlungsvermögen. Zumindest Garnets Widerstand ist da schnell gebrochen.

In Tagebuchform halten die Mädchen ihre Erlebnisse fest, und alles, was sie so bewegt.
Während Ruby "über uns nur Gutes und nur Schlechtes über die anderen" aufschreiben will, versucht die realistische Garnet, immer ehrlich zu sein.
Manchmal denkt man, sie hat es nicht leicht mit ihrer Schwester, die sie beide doch für eine Person hält, nur eben doppelt so gut. Alle vorsichtigen Ablösungsversuche bringen ihr immer nur Ärger mit Ruby ein.
Trotzdem bleibt Garnet sie selbst und obwohl sie ziemlich entsetzt ist, als Ruby schließlich zu drastischen Veränderungsmaßnahmen greift - ein klein bisschen froh darüber ist sie auch.

Das Buch ist beim Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg, erschienen.
Die Umschlaggestaltung und die lustigen Schwarzweißzeichnungen im Buch sind von Susann Opel-Götz.

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