Toon
Tellegen
|
Briefe
vom Eichhorn an die Ameise |
"Briefe vom Eichhorn an die Ameise" (ab 6) Eichhorn und Ameise, Bär und Schnecke, Elefant und Pinguin
- In 26 Briefen erzählen sie sich ihre Wünsche und laden
zu
|
< Erster Lesespaß < Themenübersicht
Annika
Thor
Annika Thor, 1950 in Göteborg
geboren und dort aufgewachsen, hat sich in Schweden
einen Namen als Film- und Fernsehkritikerin gemacht.
Bevor sie mit dem Schreiben begann arbeitete sie auch als Sekretärin und
Bibliothekarin.
Neben Romanen verfasst sie Drehbücher und Theaterstücke, meistens für
Kinder und Jugendliche.
Ihr Debütroman "Eine Insel im
Meer" wurde 1999 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet.
Darauf folgten weitere drei Fortsetzungsbände, die sich mit der Geschichte
der
Schwestern Steffi und Nelli beschäftigen.
Für ihr Buch "Ich hätte Nein
sagen können" wurde sie mit dem schwedischen August-Preis
ausgezeichnet.
Es erschien in Schweden gleichzeitig als Roman und Film. In Deutschland kam das
Buch auf die
Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis.
|
|
"Ich hätte Nein sagen können" (ab 11) Nora ist fast 12 und schon
lange ist Sabina ihre beste Freundin. Lästig ist nur, dass
ausgerechnet jetzt Karin, die Außenseiterin der Klasse, sich um Noras
Freundschaft bemüht. Verlag Beltz & Gelberg
|
< Jugendbücher < Themenübersicht
Tore
Tveit
"Mein kleiner, großer Bruder" (ab 9)
Ein 10 jähriger Junge erzählt von
seinem Bruder.
Der ist eigentlich 3 Jahre älter als er und größer, aber trotzdem wird er
immer sein kleiner Bruder bleiben,
weil er mongoloide ist.
Er erzählt vom schwierigen Alltag mit seinem Bruder.
Wie fühlt man sich, wenn der sich anders benimmt, als die "normalen"
Kinder und alle einen anstarren?
Und wie geht man damit um, wenn der beste Freund sagt, man hätte einen
schwachsinnigen Bruder?
Sensibel, warmherzig und einfühlsam
setzt sich der norwegische Autor mit diesen Problemen auseinander
und erklärt auf eine für Kinder gut verständliche Art und Weise.
Georg Bitter Verlag
< Leseprofis < Themenübersicht
Mats Wahl
Mats Wahl wurde 1945 auf der Insel
Gotland geboren.
Er lebt als Dozent für Pädagogik und Psychologie in Stockholm.
Seine Bücher für Jugendliche wurden mit zahlreichen Literaturpreisen
ausgezeichnet.
1997 erschien die Erzählung "Emma und Daniel" und 1999 "So schön, dass es weh tut".
|
|
"Der Unsichtbare" (ab 12) Auf seinem Weg in den Nachbarort
verschwindet der junge Hilmer Eriksson. Die Eltern und seine Freundin sind
in Sorge. Auswahlliste Deutscher Jugendliteraturpreis 2002 |
< Jugendbücher < Themenübersicht
Sarah
Weeks
|
.
|
"Eddy, total normal" (ab 10) Eddy ist sehr brav und sehr "normal" - und deshalb leidet er schrecklich unter seinen Eltern.Die sind nämlich so seltsam und anders als er selbst, dass er schon ernsthaft befürchtet, als Baby vertauscht worden zu sein. Und ausgerechnet die Familie Smith, trostlos langweilig und Eltern des verrückten, nasebohrenden Bob-Oh scheinen seine wahren Eltern zu sein. Um die Wahrheit herauszufinden startet Eddy mit seinem Freund Matts ein Projekt: Eddy und Bob-Oh tauschen für ein Wochenende die Eltern. Ein Buch von Sarah Weeks zum immer aktuellen Pubertätsthema "Eltern sind peinlich" !
|
| Eddy
und die Mädchen
|
"Eddy,
und die Mädchen"
(ab 10)
Als hätte Eddy nicht schon genug
Probleme mit seinen Eltern: Zu allem Unglück bekommt Eddy nun auch
noch selbst Schwierigkeiten mit dem Sarah Weeks hat einen weiteren,
humorvollen Roman geschrieben über den pubertierenden Eddy, seine
chaotische Familie
|
< Leseprofis < Themenübersicht
Jakob
Wegelius
Der
schwedische Autor Jakob Wegelius ist außerdem Grafikdesigner und
Illustrator.
Geboren wurde er 1966 in Göteborg, nach seinem Studium in Stockholm (
Literatur und Philosophie ) ging er an die Kunsthochschule.
Beim Patmos Verlag ist ein weiteres Kinderbuch von ihm erschienen: Die
Spione von Oreborg
|
"Esperanza" (ab 9) ( Einen ausführlichen Bericht zu diesem Buch habe ich unter dem Mitgliedsnamen Broomstick auch für Ciao.com geschrieben )
|
|
|
Eines Nachts hat Halidon einen Traum: der Kapitän fährt in einem Zug weg, den Halidon nicht mehr erreichen kann. Als er aufwacht, mit einem eiskalten Gefühl im Bauch und der Kapitän ist nicht da, macht er sich auf die Suche durch die nächtliche Stadt, eine Suche, die ihm einige Abenteuer beschert. Da ist zunächst die Mütze des Kapitäns
im Park, mit einem kleinen Hund darin, den Halidon nicht mehr los wird,
obwohl er streunende Hunde überhaupt nicht leiden kann. Dann, in einem
seltsamen Haus, bei einem seltsamen Fest trifft Halidon auf einen
Glücksspieler, der ihn für seinen Glücksaffen hält und der fortan
hinter ihm her ist. Es hat eine ganz besondere Atmosphäre,
dieses Buch. Das
Buch ist im Patmos Verlag erschienen.
|
|
< Leseprofis < Themenübersicht
![]()
|
|
"Die
Versammlung der Winde und andere (ab 11)
|
Die Autorin hat mit diesem Buch ein außergewöhnliches Projekt verwirklicht: zusammen mit einer 6. Klasse des Bad Oeynhausener Immanuel-Kant-Gymnasiums hat sie dieses Buch gestaltet.
Ich möchte hier auszugsweise einen
Artikel wiedergeben, den Peter Weber, der Deutsch- und Kunstlehrer
dieser Klasse, für die Zeitschrift "Einblick" verfasst hat, da dieser
Artikel nach Meinung der Autorin das
"Projekt
Märchenbuch" sehr treffend schildert.
So etwas hat man nicht alle Tage:
Eine heimische Schriftstellerin, die ein Buch in Zusammenarbeit mit einer
Schulklasse herausgeben möchte.
Da gab es natürlich kein langes Zögern, als die Autorin Peggy Wehmeier mit
dieser Idee in unserer Schule vorsprach. Die SchülerInnen der Quinta I sollten
sich mit Buchillustrationen an dem Vorhaben beteiligen,
woraus sich im Folgenden eine rege Zusammenarbeit entwickelte.
Natürlich mussten die Geschichten des Buches, das noch mitten im Entstehen
begriffen war, erst einmal gelesen und vorgelesen werden, und die SchülerInnen
merkten schnell, dass es sich um besondere Geschichten handelte und sie sich
z.T. in ihrer Erwartungshaltung an ein "lustiges Kinderbuch"
enttäuscht sahen.
Die "fast wahren Geschichten" des Buches sind auch nicht so einfach
einzuordnen.
Die Autorin bewegt sich im Tonfall und in ihren Protagonisten zwar in einer
durchaus märchenhaften Welt, das Phantastische bleibt aber immer mit den
Lebensrealitäten verbunden.
Einsamkeit und Tod, Oberflächlichkeit und Verantwortungslosigkeit, Alte und
Außenseiter - wahrlich nicht immer
leichte Kost für die SchülerInnen, die jedoch von den Figuren, den
philosophischen Zusammenhängen und von der Eindringlichkeit der Sprache schnell
gefangen genommen wurden.
Dann galt es Bildkonzepte zu erarbeiten und zu bedenken, dass die Vorgabe des
Schwarz-Weiß-Abdruckes
die Wahl auf bestimmte Gestaltungsweisen festlegte.
Am schönsten war es aber, wenn Frau Wehmeier einmal in der Woche erschien, um
den SchülerInnen neue Geschichten vorzustellen und mit ihnen darüber zu
sprechen.
Dabei war es sicher unerwartet, mit welcher Offenheit die Autorin den Fragen und
der Kritik der Klasse gegenüber trat. So wurden sprachliche und inhaltliche
Verständnisschwierigkeiten ausgeräumt und sogar eine Geschichte nach den Ideen
der SchülerInnen umgeschrieben.
Der Verleger stellte die Arbeit seines Buchverlages vor, die Presse kam zu
Fototerminen und der Abgabezeitpunkt
für die Illustrationen rückte schnell näher.
Alles in allem ein Buchprojekt, wie man es sich nur wünschen kann, um
fächerübergreifend zu arbeiten und Kindern Literatur näher zu bringen.
Von der vielbeklagten Lesemüdigkeit gab es jedenfalls in der VI in den letzten
Wochen keine Spur!
Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin
Erschienen im Geest-Verlag
< Jugendbücher < Themenübersicht
Udo
Weigelt
|
|
"Marike wird die Geister los" (ab 4) Das Buch erzählt die Geschichte eines Mädchens, das seine nächtlichen Gespenster selbst besiegt.Auf einfühlsame Art und Weise und durch wunderschöne Bilder werden die Kinder ermutigt, sich ihrer Angst zu stellen. Eine wertvolle Hilfe für alle Eltern, deren Kinder unter Einschlafschwierigkeiten leiden. Für diesen Buchtipp bedanke ich mich herzlich bei Regina Fackelmayer
Marike hat Fasching
gefeiert und noch ihre Hexenmaske auf.
|
|
Der
alte Bär muss Abschied nehmen
|
"Der
alte Bär muss Abschied nehmen"
(ab 4)
Für diesen Buchtipp bedanke ich mich herzlich bei Birgit! Der alte Bär liegt im Sterben, und er verabschiedet sich von den Tieren. Doch das ist dem kleinen Fuchs nicht genug: er hat noch so viele Fragen!Er ist verwirrt, traurig und auch ein wenig böse auf den Bären, weil er ihn und seine Freunde allein lassen wird. Er kann sich gar nicht vorstellen, dass der Bär nicht mehr da sein wird, und er will es auch gar nicht. Und überhaupt, was soll das eigentlich, dass man stirbt? Und was ist denn dann, wenn man tot ist? Es gelingt ihm, mit dem Bären ein langes Gespräch über den Tod und das Leben zu führen. Am nächsten Tag ist der Bär gestorben. Die Tiere verabschieden sich von ihm und obwohl der kleine Fuchs nichts zur Erinnerung an den alten Bären haben will - denn erinnern wird er sich ohnehin immer an ihn - nimmt er doch etwas an, weil der alte Bär sich das so gewünscht hat. Dem Autor ist es mit diesem Buch gelungen, ein so schwieriges Thema wie den Tod ehrlich und kindgerecht aufzuarbeiten und die ganzen Fragen, die Kinder so stellen, wirklich gut zu beantworten. Er stellt auch den Trauerprozess, den man beim Tod eines geliebten Menschen, geht sehr detailliert dar. Schön finde ich auch das versöhnliche
Ende mit dem Hinweis, dass das Leben ein Kreislauf ist und immer
weitergeht.
|
< Kindergarten- und Vorschulalter < Themenübersicht
Ian
Whybrow
Der Autor Ian Whybrow wurde in Kent
geboren und schreibt humorvolle Erzählungen für Kinder und Jugendliche.
Er lebt mit seiner Frau in Middlesex und ist auch für Rundfunk und Fernsehen
tätig.
Die Illustrationen zu den Wölfchen-Büchern stammen von Tony Ross.
|
"Wer hat Angst vor Wölfchen Wolf?" (ab 8) Putzt ein böser Wolf seine Zähne? Bürstet er seinen Pelz und geht brav zu Bett?Nein, ein richtig böser Wolf macht so etwas nicht. Deshalb beschließen Mama und Papa Wolf ihr kleines Wölfchen zur Schule zu schicken. Bei Onkel Bitterbös, auf der "Scheusal-Schule für böse Bestien" soll er die 9 schlimmen Regeln lernen und sich eine Grausamkeitsmedaille verdienen. Da hilft Wölfchen kein Jammern und Klagen.
Und auch die vielen, verzweifelten Briefe, die er von unterwegs nach Hause
schreibt, erweichen Mama und Papa nicht: er muss sich ganz alleine zu
Onkel Bitterbös durchschlagen. |
|
|
|
|
|
|
"Wölfchen
Wolfs tapfere Taten"
(ab 8)
Nachdem Onkel Bitterbös, den wir
inzwischen aus dem ersten Band kennen, nun leider durch unglückliche
Umstände zu Tode gekommen ist, gibt es die "Scheusal-Schule für
böse Bestien" nicht mehr. Gemeinsam mit seinem Cousin Heuler hat
unser Wölfchen jetzt die "Abenteuer-Akademie für tapfere
Tiere" gegründet. Und auch im 3. Band geht es rund. In
|
< Leseprofis < Themenübersicht
David
Wiesner
David Wiesner wurde 1956 in Bridgewater/New
Jersey geboren. Er studierte an der Rhode Island School of Design und
veröffentlichte 1979 sein erstes Buch.
Für 'Tuesday', sein viertes
Bilderbuch, erhielt er die amerikanische Caldecott Medal. David Wiesner
lebt mit seiner Familie in Milwaukee/Wisconsin.
|
. |
"Die drei Schweine" (ab 5) "Es waren einmal drei Schweine, die zogen hinaus in die Welt, um ihr Glück zu suchen." - So beginnt David Wiesners Bilderbuch und man vermutet dahinter die altbekannte Geschichte der drei kleinen Schweinchen. Das erste Schwein baut sein Haus aus Stroh, der böse Wolf pustet das Haus um und frisst das Schwein auf... aber halt! Bevor er es fressen kann, hat er es aus der Geschichte gepustet! Auch beim zweiten Schwein, in seinem Haus
aus Zweigen hat der Wolf Pech. Taucht da zwischen den Bildern doch
Schwein Nr. 1 auf und bringt den Freund in Sicherheit. Aber hier wollen die Schweinchen nicht
bleiben, lieber retten sie den Drachen aus einer Rittergeschichte. David Wiesner hat hier ein unglaublich lebendiges Bilderbuch geschaffen, die Figuren bewegen sich nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb der Geschichte und sogar leere Flächen haben ihre besondere Wirkung. Das Buch stand auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2003
|
< Kindergarten- und Vorschulalter < Themenübersicht
Jacqueline Wilson
Jacqueline
Wilson, Jahrgang 1945, stammt aus Bath in Großbritannien.
Sie schreibt Kriminalromane, Hörspiele, Kinder- und Jugendbücher. Bei
Oetinger ist von ihr bereits das Buch "Das Kofferkind"
erschienen.
Ihre Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem
Children´s Book Award, dem
Sheffield Children´s Book Award und dem Smarties Prize.
|
"Die
fabelhaften Barker Girls"
(ab 10)
Einen ausführlichen Bericht zu diesem Buch habe ich unter dem Mitgliedsnamen Broomstick für ciao.com geschrieben!
|
|
|
Ruby und Garnet sind 10 Jahre alt und Zwillingsschwestern. Sie gleichen sich aufs Haar, allerdings nur äußerlich. Denn während die selbstbewusste Ruby zu jedem Unsinn bereit ist, macht Garnet oft nur mit, damit Ruby nicht sauer ist. Denn Ruby kann sehr beleidigt sein und dann fühlt Garnet sich, als würde ihr ein Arm fehlen. Ruby träumt von einer Karriere als
Schauspielerin, Garnet dagegen denkt nur mit Schaudern an ein
Krippenspiel in der Schule zurück, bei dem sie sich furchtbar blamiert
hat. Nicht ganz nach Rubys Vorstellungen endet
schließlich die Idee, gemeinsam auf ein schickes Mädcheninternat zu
gehen: nur Garnet wird angenommen. Es ist ein witziges Buch, das Jacqueline
Wilson da geschrieben hat, das aber trotzdem ernste Themen aufgreift.
Mit einer neuen Beziehung ihres Vaters müssen sich die beiden
Hauptpersonen da auseinandersetzen, mit der Trennung von der geliebten
Oma und nicht zuletzt mit der für Zwillinge nicht immer einfachen
Selbstfindung. In Tagebuchform halten die Mädchen ihre Erlebnisse fest, und alles, was
sie so bewegt. Das
Buch ist beim Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg, erschienen. |
|