Leo Lionni   -   Biographie

Leo Lionni wurde am 5.5.1910 in Amsterdam geboren.

Seine Kindheit verbrachte er mit seiner Familie auf Reisen durch Frankreich, Belgien, Italien und der Schweiz.     
Aber auch die Amsterdamer Museen zogen ihn an: schon als Kind begann er zu malen.

Von 1928 bis 1930 besuchte er die Universität in Zürich und erhielt 1935 einen Doktortitel in Volkswirtschaft 
an der Universität Genua.
1939 verließ er Italien und zog in die Vereinigten Staaten, wo er zunächst als Designer und später für eine Werbeagentur tätig war.
1945 wurde er amerikanischer Staatsbürger.

Seine Arbeit als Designer brachte ihm Preise und Ausstellungen in den USA und Europa ein, u.a. 1953 eine Einzelausstellung im Museum of Modern Art in New York.

1959 schrieb und illustrierte Lionni sein erstes Kinderbuch, "Das kleine Blau und das kleine Gelb", die Geschichte von zwei Farbklecksen, die sich umarmen und so zu einem grünen Klecks werden.
Es ist das Erste von drei Büchern, die von der New York Times als eines der besten zehn Bücher des Jahres erwähnt wurden.

In seinen collagenartig gestalteten Büchern wendet Lionni verschiedene graphische Darstellungsformen an, u. a. Stempeldruck und Frottage. 

Lionni zählt zu den Autoren, die ohne den pädagogischen Zeigefinger zu erheben, die Verachtung des Außenseiters kritisieren.
In "Frederick", von vielen Kritikern als seine größte Leistung beachtet,
verteidigt er z.B.  den Künstler, der - gegen das Unverständnis der Umwelt - durch seine "nutzlosen" Tätigkeiten den Anderen etwas zu geben hat.

Sein Buch "Swimmy", das 1965 den Deutschen Kinderbuchpreis erhielt, zeigt, wie der schwache Einzelne durch
solidarisches Handeln mit anderen Schwachen zu Stärke kommen kann.

Auf die Frage, ob seine Bücher soziologische Untertöne besitzen antwortete Lionni einmal: jede künstlerische Arbeit, egal wie simpel ihr geistiger Spielraum ist, müsse mehr als eine Bedeutung haben.
"Ein gutes Kinderbuch sollte alle Menschen ansprechen, die noch nicht ihr Staunen und ihre wahre Freude am Leben verloren haben.... dafür mache ich sie......für mich und meine Freunde, die Kinder geblieben sind."

Immer wieder sind Mäuse die Protagonisten in Lionnis Büchern, was der Autor selbst auf ein Hobby in seiner Kindheit zurückführt: in Terrarien hielt er Reptilien und andere kleine Tiere.

Wie eine  Maus die Musik für sich entdeckt und verinnerlicht, erzählt und Leo Lionni in "Geraldine und die Mauseflöte" und in "Alexander und die Aufziehmaus" begegnet eine kleine Maus einem anderen, 
allerdings sehr ungewöhnlichen Artgenossen.

Mitte der 80er Jahre erschienen mehrere Serien von Bilderbüchern ohne Text unter dem Titel "Pictures to talk about".
Es begann 1983 mit "Wer?" , "Was?" , "Wo?" und "Wann?" ; 1985 folgten  "Farben", "Buchstaben", "Zahlen" und "Wörter". Lionni betrachtet diese Bücher als eine Brücke zu den Bilderbüchern mit Text.

Die letzten Jahre verbrachten Leo Lionni und seine Frau Nora an zwei Plätzen: einem großen Haus am Golf von Genua und einem Appartement in New York. Obwohl er an Parkinson leidet, versucht er, noch täglich zu arbeiten und verbringt viel Zeit mit seiner Frau, seinem Sohn und vier Enkelkindern.

Wer noch mehr über Lionnis spannungs- und facettenreiches Leben erfahren möchte:
1998 erschien seine Autobiographie, Zwischen Zeiten und Welten.

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Lesealter 4 - 6 Jahre   


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CD  

 Frederick /
 Geraldine und die Mauseflöte 

Mit Songs und Musik von Fredrik Vahle

 

(ab 4)

 

Frederick

Frederick ist eine kleine Feldmaus, die mit ihrer Familie in einer 
alten Steinmauer lebt.
Im Herbst sammeln sie Vorräte für den Winter - alle Mäuse, bis auf Frederick.
Frederick sammelt Sonnenstrahlen, Farben und Wörter...
Erst am Ende des Winters, als alle Nahrung aufgefressen ist, erkennen die anderen Mäuse, wozu die Vorräte von Frederick gut sind.

Beachten Sie dazu auch den Spielvorschlag.

 

 

Geraldine und die Mauseflöte

Die kleine Maus Geraldine hat noch nie Musik gehört. Sie kennt verschiedene Geräusche, aber Musik?
Da entdeckt sie eines Tages in der Speisekammer ein riesiges Stück Käse. Zusammen mit den anderen Mäusen transportiert sie ihn in die Scheune und verteilt Stückchen davon an ihre Freunde. 
Als sie immer mehr davon abknabbert, kommt eine Figur zum Vorschein,  
die Figur einer Maus, die eine Flöte in den Pfoten hält.
Jede Nacht erwacht diese Figur nun zum Leben und bringt Geraldine und ihren Freunden nach und nach die Musik nahe.

 

 

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Alexander und die Aufziehmaus

(ab 4)

 


Alexander und die Aufziehmaus

Alexander, die kleine Maus begegnet eines Tages einer anderen, 
allerdings sehr ungewöhnlichen Maus:
sie hat Räder und einen Schlüssel im Rücken.
Das ist Willi, das Lieblingsspielzeug von Anne. 
Die beiden Mäuse werden gute Freunde.
Alexander findet es ziemlich seltsam, dass Willi von allen geliebt wird, 
während man ihn mit dem Besen verjagt, wenn er nach Brotkrümeln sucht. 
Am Liebsten wäre er auch so eine Aufziehmaus wie Willi.
Doch eines Tages bekommt Anne neue Spielsachen geschenkt und Willi landet in einer Kiste mit Spielzeug, das weggeworfen werden soll.
Als Alexander nun die Möglichkeit bekommt, in ein anderes Tier verwandelt zu werden, trifft er im letzten Augenblick eine wichtige Entscheidung.

 

 

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Ein außergewöhnliches Ei

(ab 5)

 

 

Ein außergewöhnliches Ei 

Auf einer kleinen Insel leben drei Frösche, Jessica, Marilyn und August.
Jessica kann über alles staunen und möchte die anderen gerne beeindrucken, 
doch Marilyn meint, immer alles besser zu wissen. 
Als Jessica eines Tages ein Ei findet, weiß Marilyn ganz genau: 
das ist ein Hühnerei - obwohl sie noch nie in ihrem Leben ein Huhn gesehen hat. 
Kurze Zeit später schlüpft ein kleiner Alligator aus dem Ei. 

Die drei Frösche verbringen eine schöne Zeit mit ihrem "Huhn", 
bis ein bunter Vogel auftaucht, der den kleinen Alligator zurück zu seiner Mutter bringen will.

 

 

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Tillie und die Mauer

(ab 5)

Tillie und die Mauer

Was verbirgt sich wohl hinter der riesigen Steinmauer die das Mäuseland durchquert? Die kleine Maus Tillie gibt nicht auf, um es herauszufinden.

 

 

 

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Seine eigene Farbe

(ab 5)

 

Seine eigene Farbe

Warum hat jedes Tier seine eigene Farbe ?, überlegt das Chamäleon. Der Elefant ist grau, der Goldfisch orange, nur das Chamäleon selbst ist manchmal gelb und manchmal gestreift. Da klettert es auf ein grünes Blatt und denkt: wenn ich hier allezeit sitzen bleibe, habe auch ich meine eigene Farbe.